Pierre de Fermat wurde am 20.August 1601 in der sudwestfranzoischen Stadt Beaumont de Lomagne
geboren.

Der Vater Dominique Fermat war ein wohlhabender Lederhandler und so kam Fermat in den Genuss einer
einer vorzuglichen Schulbildung im Franziskanerkloster Grandselve der sich ein Studium an der
Universitat von Toulouse anschloss.

Ob sich Fermat schon als junger Mann in der Mathematik besonders hervorgetan hat ist nicht bekannt.

Auf Drangen der Familie schlug Fermat eine juristische Laufbahn ein und wurde 1631 zum Conseiller au
Parlement de Toulouse ernannt wo er als Hofrat an der Petitionskammer tatig war.

Wollten die Burger der Stadt ein Gesuch an den Konig richten mussten sie zuallererst Fermat oder
einen seiner Amtskollegen vom Gewicht ihrer Eingabe uberzeugen.

Die Rate waren die Lebensader zwischen Paris und der Provinz.

Sie vermittelten jedoch nicht nur zwischen der lokalen Bevolkerung und dem Monarchen sondern
gewahrleisteten auch dass die koniglichen Erlasse aus der Hauptstadt in den Regionen befolgt wurden.

Fermat war ein tuchtiger Staatsdiener der nach allem was man weiss seine Pflichten gewissenhaft und
umsichtig erfullte.

Fermat war ausserdem als Richter tatig und kraft seines hohen Ranges mit den schwersten Fallen
betraut.

Der englische Mathematiker Sir Kenelm Digby berichtet von dieser Arbeit.

Digby hatte Fermat um ein Treffen ersucht doch in einem Brief an den gemeinsamen Kollegen John
Wallis schrieb er der Franzose sei mit dringenden Justizangelegenheiten befasst und habe ihn deshalb
nicht empfangen konnen.

Nun hatte ich leider genau den Tag erwischt da die Versetzung der Richter von Castres nach Toulouse
stattfand wo er Fermat zum leitenden Richter am obersten Gerichtshof des Parlaments bestallt wurde.

Seither ist er mit Kapitalverbrechen von grosser Bedeutung befasst.

In einem Fall hat er ein Urteil gesprochen welches grosses Aufsehen erregt hat.

Es ging um die Verurteilung eines Priesters der sein Amt missbraucht hatte zum Tode auf dem
Scheiterhaufen.

Diese Strafsache ist gerade abgeschlossen die Hinrichtung ist vollzogen.

Fermat korrespondierte regelmassig mit Digby und Wallis.

Seine Briefe waren wie wir noch sehen werden oft nicht gerade freundlich doch bieten interessante
Einblicke in Fermats Alltag und seine wissenschaftliche Tatigkeit.

Fermat machte im Staatsdienst rasch Karriere gewann Zugang zu den fuhrenden gesellschaftlichen
Kreisen und auch das Recht ein de im Namen zu fuhren.

Den Aufstieg hatte er jedoch weniger seinem Ehrgeiz als seiner robusten Gesundheit zu verdanken.

In ganz Europa wutete damals die Pest und wer sie uberlebte wurde ausersehen die Platze der
Verstorbenen einzunehmen.

Selbst Fermat erlitt im Jahre 1652 einen Pestanfall und erkrankte so schwer dass sein Freund Bernard
Medon mehreren Kollegen mitteilte er sei tot.

Kurze Zeit spater jedoch korrigierte er sich in einem Brief an den Hollander Nicholas Heinsius.

Ich habe Ihnen vor einiger Zeit mitgeteilt Fermat sei verstorben.

Doch er lebt und wir furchten nun nicht mehr um seine Gesundheit auch wenn wir ihn vor kurzem noch
zu den Toten zahlten.

ENDE.Das gesuchte Wort ist Edison.

ENDE.Der naechste Teil enthaelt eine von einer Enigmamaschine verschluesselte Mitteilung.

Die Abbildung zeigt die Verbindungen innerhalb jeder Walze und der Umkehrwalze der Maschine.

Es ist dennoch zu beachten dass das Walzenlage falsch wiedergegeben ist.

Eigentlich sollen Walze 1 und Walze 2 gegeneinander ausgetauscht werden.

Die urspruengliche Walzestellung und Ringstellung und Steckerverbindungenstellung sind unbekannt.
